(17) Langeweile in Kopenhagen…

Freitag (13.06.)

Das gemütliche Ruckeln der Fähre hat mir wirklich erholsame Stunden Schlaf geschenkt! 


Nachdem ich wieder auf meinen Zimmer wie eine Maus ganz alleine mit meinem Brot und meiner Marmelade gefrühstückt hatte, bin ich hoch aufs Deck um mal zu gucken. 

Meine Augen: drei Tode gestorben. 

Meine Kabine war eine Innen-Kabine. Sprich: keine Fenster. Und dann alles noch ohne Sonnenbrille?! Aiaiai.


Wir waren aber schon im Hafen von Kopenhagen, wo ich schon Blick auf die vielen Windräder und die Øresundbrücke hatte.


Sobald ich Fuß in Dänemark gefasst hatte, habe ich angefangen zu schwitzen. Ich bin dann mit meinem ganzen Gepäck zur kleinen Meerjungfrau marschiert und ey, ich habe so geschwitzt…


Dort habe ich mir die nächstbeste Metro-Station gesucht und bin zu meinem Hostel, das Steelhouse. 


Check-In war erst um 15 Uhr (??!??), sodass ich mein Gepäck, gegen Geld, noch in ein Schließfach einschließen musste. 

Generell: Man hätte auch für die Küche bezahlen müssen. Das ganze Hostel war auch eine Bar - definitiv sehr modern aber fast schon anonym und nicht wirklich einladend, um Menschen in der Lobby (Gemeinschaftbereich ?!) anzusprechen.


Bei Hitze bin ich dann durch Kopenhagen spaziert. Und: Kopenhagen ist wirklich wirklich richtig schön! 

Nachdem ich alles Wichtigste abgeklappert hatte (Schloss, Nyhavn etc.) dachte ich mir so: Hmm und jetzt? Meinen Kindle hatte ich nicht mit, weswegen meine Eis-Pause im Kongens Have ziemlich langweilig war. 


Und dann dachte ich mir so: och man, also auf noch einen Tag alleine, Nichts tuend, habe ich eigentlich keinen Bock.


„Kann ich nicht auch schon Samstag anstatt Sonntag fahren?!“


Das wäre allerdings ziemlich schwierig geworden und meine Rettung sollte nicht lange auf sich warten. 


Als ich ins Hostel eingecheckt hatte, kam ein weiteres Mädchen ins Zimmer. 

Faline aus Neu-Seeland, die deutsche Eltern hat und deswegen perfekt deutsch spricht, und ich haben direkt geklickt :)


Wir haben uns mega viel unterhalten, bis dann auch noch zwei weitere nette Frauen (Anastasia - Finnland und Cecilia - Dänemark) ins Zimmer kamen. 


Und das war so eine richtige Hostel-Experience! Wir haben uns alle richtig gut unterhalten und abends sind Faline und ich an die Søerne gegangen und haben uns unterhalten und Abendbrot gegessen. 


Es fühlt sich eigentlich so an, als würde ich sie schon ewig kennen und nicht erst… seit ein paar Stunden?!!


Meine kleine Nachmittags-Verzweiflung hat sich also mega schnell wieder aufgelöst und wir haben außerdem Pläne für den Samstag gemacht :)









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